Nach einer angenehmen knapp dreistündigen Anreise per Flugzeug erreichten Niclas und ich die Insel Ibiza. Wir hatten Glück, denn über die Website fromAtoB fanden wir zwei richtig günstige Flüge. Auch die Flugzeiten waren ideal, um die freien Tage voll und ganz auszukosten. Meine Flugangst hielt sich vor lauter Vorfreude komischerweise absolut in Grenzen.

Auf Ibiza angekommen, stellten wir uns direkt für einen Mietwagen in die Schlange. Prüft da vielleicht doch schon vor Abflug über die Anbieter die Preise, um nicht zu viel zu bezahlen. Eigentlich hatten wir einen Smart angefordert, bekamen aber einen Mini. Einen Mini Clubman, um es genauer auszudrücken. Und der ist wirklich ein Schiff und alles andere als klein und kompakt.. Kosten für fünf volle Tage lagen bei 200€. Zusätzlich wurde uns angeboten für 60€ noch Reifen und Fenster mitzuversichern. Da wir relativ oft von Autoaufbrüchen auf der Insel hörten, entschieden wir uns auch dafür. Am Ende ging alles gut .. wie immer wenn man rundum versichert ist :D Die einzige Tortur, die wir mit dem Auto hatten, war das Tanken. Da muss man sich nämlich vorher an der Kasse melden und erst dann wird die Zapfsäule für einen 'freigeschaltet'.


Übernachtet haben wir im Sol House Ibiza Mixed by Ibiza Rocks in St. Antoni. Das Hotel ist relativ neu und modern eingerichtet und hat einen schönen Poolbereich mit ausreichend Platz zum relaxen. Auch auf dem Rooftop gibt es neben einer Bar, einen tollen Pool mit einer Wahnsinnsaussicht. Der Strandabschnitt im Hotel ist definitiv nicht mit den Stränden zu vergleichen, die ich euch gleich weiter unten noch vorstellen werde. Alles in allem haben wir im Hotel die wenigste Zeit verbracht, denn es gibt einfach viel zu viele tolle Dinge auf Ibiza zu entdecken!

Aussicht von der Rooftopbar des Sol House Ibiza Hotels

SHOP THE LOOK:


ST. ANTONI - HIPPIE MARKT - IBIZA STADT
Und unser erster Ausflug ging zum Frühstücken nach St. Antoni. Wir folgten der Anweisung des Hotelpersonals ein bestimmtes Lokal zu besuchen. Zu unserem entsetzen stellten wir aber schnell fest, dass die meisten Lokale dort erst um 17:00 Uhr öffneten. Alle weiteren offenen Restaurants zeigten uns schnell, dass wir so viel mehr als englisches Frühstück nicht bekommen werden. Aber nicht verzagen, google fragen und schon haben wir mit Hilfe des TripAdvisors den passenden Frühstücksspot gefunden. Das Cafe Bondi Ibiza bietet gesunden und frischen Bloggerfraß an. So nenn ich immer fotogenes Essen :') Ich kann es euch zumindest wärmstens empfehlen.

Frühstück in St. Antoni bei Café Bondi

Nach unserer Stärkung ging es dann auf zum Hippie Markt nach Santa Eulalia. Er hat jeden Mittwoch geöffnet. Eine richtige Empfehlung dafür kann ich aber nicht aussprechen. Man sollte es erlebt haben, aber der Hippie Markt ist schon sehr touristisch und überladen. Gleich zu Anfang begegnen einem schon die bedruckten 'I LOVE IBIZA' T-Shirts und jeder Stand gleicht dem anderen. Ganz selten gab es einzigartige Stände mit Lederwaren oder süßen Schmuckstücken. Ich war leicht enttäuscht als ich ohne Souvenir und ohne Hippieflair wieder fahren musste, weil ich anscheinend zu hohe Erwartungen an den Markt hatte.

 

Eingang zum Hippie Markt in Ibiza

SHOP DIE HOSE:

Weiter ging es nach Eivissa in die Altstadt. Meine Enttäuschung vom Vormittag war wie weggefegt. Die Altstadt ist ein Träumchen. Mal abgesehen davon, dass man als Frau dort einfach unbekümmert shoppen kann - der Hafen ist soooo sehenswert! Ganze drei mal sind wir während unseres Aufenthaltes nach Ibiza Stadt gefahren. Und was sich dabei noch besonders lohnt ist die Burg Dalt Vila. Es dauert keine fünf Minuten Fußweg nach oben und man hat eine grandiose Aussicht über die Stadt und auf das Meer. Wir sind zwei mal hoch. Bei Tag und bei Nacht.

Auf den Mauern der Dalt Vila

DIE SCHÖNSTEN STRÄNDE EUROPAS
Die nächsten Tage wollten wir Meer. Eigentlich hatten wir vor der kleinen Nachbarinsel Formentera einen Besuch abzustatten, aber es hat sich einfach nicht ergeben. Das nächste mal wird es einer unserer ersten Programmpunkte werden! Aber auch die Strände auf Ibiza sind paradiesisch. Ich hätte das nie erwartet.

Eine absolute Weiterempfehlung bekommt der Strand Cala Comte. Türkises Wasser, schattenspendende Felsen und Sand so weich wie Seide. Das Wasser ist so unfassbar klar, dass man nach mehreren Metern im Wasser noch auf seine Füße schauen kann. Es ist tatsächlich einer der schönsten Strände, die ich je gesehen habe. Schaut, dass ihr euch euer eigenes Proviant mitbringt und versorgt seid. Es gibt zwar ein Restaurant mit Panorama Blick, es ist zur Hauptsaison aber durchgehend gut besucht.

sun, sea & you <3

SHOP DEN LOOK:

Strandabschnitt Cala Comte - Sandstrand

Cala Comte Felsenabschnitt  und Sandstrand

An einem anderen Tag fuhren wir zum Strand der Cala Salida. Die Anfahrt war wesentlich steiler. Wir liefen oben am Felsen entlang bis zu einer Steintreppe die runter an die Bucht führte. Umgeben von Felsen und Wald kann man an diesem Strand so richtig die Seele baumeln lassen. Schirme und Lunchpakete sollte man sich selber mitbringen, denn es gibt dort bis auf Einheimische, die Cocktails verkaufen, keine Lokale oder Einkaufsmöglichkeiten.

Cala Salida Ausblick vom Felsenweg

 

Cala Salida Bucht

Sandstrand Cala Salida

Unser letztes Abenteuer galt dem Aussichtspunkt Torre d'es Savinar von welchem man auf die beiden Inseln Es Vedra und Es Vedranell blicken konnte. Kurz vor Abflug kam Niclas auf die Idee dort hinzufahren. Ich war erstmal überhaupt nicht begeistert von dieser Spontanität kurz vor der Rückreise, aber ich fügte mich. Auch wenn es mir wirklich schwer fiel mich den Weg dorthin zu entspannen. Es ist nämlich ein sehr kurviger, steiniger und steiler weg. Wir fuhren solange den Weg, den das Navi uns vorgab, bis auch Niclas der Meinung war parken zu müssen. Einen platten Reifen konnten wir beim besten Willen nicht gebrauchen. Also ging es zu Fuß weiter. Ich hatte auf dem Weg die ganze Zeit das Gefühl 'falsch' zu sein und dann sah ich nach vorne. Das war der schönste und schaurigste Moment der ganzen Reise. Wir standen am Abgrund. Ein Schritt weiter nach vorne und wir wären in die Tiefe gestürzt. Unfassbar, dass dort so rein gar nichts abgesichert ist. Wir standen wie angewurzelt, aber mit zittrigen Knien nahe des Randes und starrten minutenlang stillschweigend auf das Meer. Es war so wunderschön!

Hätten wir noch länger Zeit gehabt, so wären wir sicher den Pfad zum Wachturm noch hochgelaufen. Dort konnte man mehrere Menschen stehen sehen. Aber das vielleicht beim nächsten mal, denn die Höhe hat uns fürs erste mal gereicht :')

SHOP DAS TOP:

xoxo, Carmen Mercedes aka. Carmushka