'Wie bearbeitest du deine Fotos bei Instagram?' - Das ist die häufigste Frage, die ihr mir bei Instagram stellt. Und heute werde ich sie euch beantworten. Ich zeige euch eine Schritt für Schritt Anleitung für das perfekte Instagram Foto und stelle euch meine Lieblings - Bearbeitungsapps vor.

Vorweg sei schon einmal gesagt, dass ich meine Instagrambilder auch oft mit Photoshop bearbeite. Da unterwegs aber nicht immer Zeit dafür ist, gibt es selbstverständlich eine Menge Apps, die einem dann helfen.

Hier seht ihr meine Favoriten, die ich für die Bildbearbeitung nutze. Und ja alle der Reihe nach. Ganz oder gar nicht ;)
Hier habt ihr einmal die Verlinkung für Applenutzer zum Store der Apps: FaceTune, VSCO, Snapseed, ColorStory.

Fangen wir an. Das Foto hier unten dient uns heute als Vorführobjekt. Geschossen habe ich es mit der Olympus Pen F. Man sollte wirklich lange überlegen in welche Kamera man investiert. Ich könnte mit meiner Olympus aber nicht zufriedener sein. Besonders, wenn ein Bild durch mehrere Bearbeitungprogramme laufen soll, ist eine Systemkamera eine sehr gute Investition!

Dennoch sei zu sagen, dass einige, wenn auch wenige Fotos auf Instagram mit dem Iphone 7 PLUS geschossen werden.

Nachdem ihr das Original Foto gesehen habt, erkennt ihr wahrscheinlich auch, dass es zu guten Bedingungen geschossen wurde. Achtet beim Bilder machen immer auf gutes Licht, eine vorteilhafte Pose und ganz besonders auf einen fotogenen Hintergrund.

Bei Bildern auf denen man mein Gesicht sieht, benutze ich immer die App FaceTune als erstes. Dort bediene ich mich dann der Überlagern - Funktion. Damit könnt ihr unschöne Partien eures Gesichts, beispielsweise Pickel, durch 'reine' Haut ersetzen.

Als nächstes benutze ich die Funktion Glätten. Damit schafft man sich ein ebenmäßiges Hautbild. Ihr solltet selbstverständlich nicht übertreiben und niemals über das ganze Gesicht wischen. Es gibt nichts schlimmeres als weichgezeichnete Gesichter, in denen man keine Konturen mehr erkennen kann. Also einfach punktuell glätten und nie über die Umrisse wischen.

Hier seht ihr jetzt meinen vorher - nachher - Vergleich. Das Gesicht sieht nicht mehr so 'krümelig' aus und wirkt im allgemeinen sogar etwas schmaler.

Kommen wir zum letzten Schritt mit der FaceTune App. Details nennt sich diese Funktion. Damit kann man wieder punktuell bestimmte Stellen hervorheben. Sie erscheinen danach schärfer und deutlicher. Ich benutze diesen Effekt meistens für meinen Wimpernkranz, um ihn schwärzer wirken zu lassen. Einen Direktvergleich seht ihr hier:

Mit FaceTune könnt ihr selbstverständlich noch ganz viele weitere verrückte Dinge anstellen wie Lippen dicker machen, Nase schmaler und und und ... Also wer mag kann sich austoben! Ich allerdings versuche so wenig wie möglich an mir mit FaceTune zu verändern - immerhin möchte ich, dass ihr mich erkennt, wenn ihr mich auf der Straße trefft :'D

Also geht es nun weiter mit der zweiten App, die ich auf meine Bilder anwende. Dem Gesicht haben wir uns ja bereits gewidmet. Was uns jetzt aber fehlt, ist dem Gesamtbild einen Schliff zu verpassen. Wie macht man das wohl am besten? Richtig: mit einem Filter. Und daher auch ein wichtiger Tipp an euch: Benutzt NIEMALS die Instagram Filter selbst. Sie ziehen einem die Qualität aus dem Bild und sehen einfach 'amateurhaft' aus. Wo es im Gegensatz dazu gute Filter gibt: VSCO Cam. Diese müsst ihr euch allerdings einmalig kaufen. Welchen Filter ich benutze, das möchte ich ungern zugeben, denn irgendwo sollte meine Bearbeitung ja auch noch einzigartig bleiben. Dennoch bekommt ihr noch wichtige Tipps:

Geht bei der Intensität nie aufs Maximum, sonst sieht euer Bild schnell überlagert aus. Ich gehe beispielsweise nie über die Menge 8. Weniger ist hier definitiv mehr!  Schaut ebenfalls, dass ihr euch an einen Filter oder eine Filtergruppe orientiert. Das kreiert einen schönen und einheitlichen Feed. Hier seht ihr das Foto ohne und mit Filter. Der Filter verleiht mir auf dem Bild mehr Tiefe und einen leichten Glow - falls ihr wisst was ich meine :)

 

So schön so gut. Eigentlich wäre das der Punkt andem ich das Bild veröffentlichen würde. Aber man kann noch einiges rausholen! Also geht es weiter: Jetzt öffnen wir die Snapseed App.

Mit dieser App könnt ihr punktuell die Helligkeit, Temperatur oder Sättigung verstellen. In diesem Falle möchte ich jetzt das saftige Grün im Hintergrund in ein weniger intensiveres Grün umwandeln. Wir benutzten hierfür den Pinsel und stellen die Sättigung auf -5 (in schwereren Fällen -10) und wischen präzise mit einem Finger über die grüne Fläche.

Schaut immer, dass ihr die Dinge, die ihr bearbeitet auch noch natürlich wirken lasst. Heißt: nicht so lange wischen bis das Grün nicht mehr Grün ist. Im Gegensatz dazu könnt ihr selbstverständlich auch das Grün noch grüner machen. Oder die Blüten noch pinker oder oder oder ...

Im Vergleich müsste euch auffallen, dass das Grün nicht mehr so intensiv ist wie zuvor. Das lenkt somit den Fokus ganz auf die Person auf dem Foto - also mich. Im Mittelpunkt stehen hab ich sowieso lieber .. haha :D

Um dem ganzen jetzt noch ein Krönchen aufzusetzen, brauchen wir unsere letzte App: ColorStory.

Diese App nutze ich ausschließlich für Sonnenstrahlen - Effekte. Es gibt sicher noch andere Apps, die das anbieten, aber ich bin mit dieser sehr zufrieden. Natürlich sollte man die Reflexe nicht auf jedes Bild schleusen, aber bei diesem sommerlichen Outfit passt es doch ganz gut. Und auch hier: Nicht die volle Intensität nehmen.

Und damit wären wir auch schon am Ende meines Blogbeitrages. Wenn es euch gefallen hat, dann freue ich mich über eure Kommentare unter diesem Post. Solltet ihr weitere Fragen, Anregungen oder Wünsche für neue Beiträge haben, schreibt es mir auch gerne in die Kommentare rein.

Danke fürs Lesen,
Carmen Mercedes aka. Carmushka